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Fly-By-Wire |
TECNAUTIC System-BeschreibungDas beste Ein-Kabel-System mit
Fly-By-Wire-Steuerung, Cockpit-Instrumenten, Autopiloten und Jumbo-Displays. 3 Jahre
Garantie.
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Neben der digitalen LCD gibt es einen analogen LED-Zeiger am Rande des Displays. Je nach angezeigter Funktion wird er zur Kompass-Nadel, zum Windrichtungs-Anzeiger, zur gespreizten Speed-Anzeige, zur Ruderwinkel- oder Tiefen-Anzeige usw.
Der analoge LED-Zeiger kann stufenlos heller oder
dunkler gestellt werden und die digitale LCD wird nachts von hinten beleuchtet. TECNAUTIC-Displays sind flexibel und sicher Jedes Cockpit-Display kann alle im System verfügbaren Daten anzeigen, es wird dann zum Kompass-, Log-, Wind-, Echolot- oder NAV-Display. Über das Netzwerk-Kabel (CAN-Bus) werden die Daten von allen Displays, Steuerrädern und Ruderantrieben ausgetauscht. Neben der Bus-Verbindung kann an ein Display
ein analoger und ein digitaler Sensor angeschlossen werden. Zum Beispiel kann ein
Wind-Sensor an den analogen Eingang und ein NMEA- Flux-Gate- Sensor an den digitalen
Eingang eines Displays angeschlossen werden. Im gesamten System gibt es keinen
zentralen Prozessor. Stattdessen findet man verteilte Intelligenz und
Funktionalität. Wurden zum Beispiel vier Displays installiert, so hat man vierfache
Sicherheit.
Flüsterleise und sparsame Autopiloten Die TECNAUTIC-Autopiloten und die Fly-By-Wire-Steuerung regeln die Geschwindigkeit des Rudermotors (bzw. der Pumpe) stufenlos von Null bis Maximum, in beide Richtungen. Dabei steht gleichzeitig das volle Drehmoment zur Verfügung. Das führt zu einer natürlichen und geschmeidigen Ruderbewegung. Der aus der Batterie entnommene Strom ist bis zu vier Mal kleiner als der im Motor zirkulierende Strom, dank zeitgemässer Technik mit 35 kHz Pulsbreiten-Modulation. Ein Filter in der Zuleitung garantiert gleichmässigen und rauscharmen Strombezug aus der Batterie. Auf Schiffen mit ständig verfügbarem Hydraulikdruck (üblicherweise 70 bis 200 bar) kann derselbe Autopilot statt des Rudermotors ein Regelventil ansteuern. Ist bereits eine "konventionelle" kontinuierlich laufende Autopilotpumpe mit Umschaltventilen vorhanden, so kann diese ebenfalls angeschlossen werden.
Für redundante Systeme können zwei Autopiloten gleichzeitig am Netz
liegen. Werden beide an denselben Ruderantrieb angeschlossen, so arbeiten
sie abwechselnd (nach jedem Ausschalten des Autopiloten wird automatisch
auf das andere System gewechselt). Hat man zwei Ruderantriebe, so kann man
sie abwechselnd oder gleichzeitig arbeiten lassen. Zur Erhöhung der
Redundanz kann man auch die Sensoren zweifach ans Netz legen (Gyro,
Fluxgate, Ruderwinkel). Alle vorhandenen Sensoren werden verwendet. Bus-Kabel: lässt sich nicht stören Fly-By-Wire-Steuerung, Instrumente und Autopilot sind am selben Buskabel angeschlossen. Das Kabel hat zwei Aderpaare, eines für die Daten, das andere für den Strom. Für Verzweigungen des Buses werden RJ-45 Stecker eingesetzt. Wünscht der Kunde diese selbst zu montieren, so kann er sie mit einer Zange am Kabel befestigen. Standard-Kabel werden mit montierten Steckern geliefert. Das TECNAUTIC-Bussystem basiert auf dem von BOSCH® entwickelten CAN©-Protokoll. Es hat eine synchrone "Multi-Master"- Architektur und garantiert die Datenübermittlung innerhalb einer vorbestimmten Zeit. Die meisten anderen Protokolle werden langsamer, wenn mehrere Geräte am Bus sind, nicht jedoch das CAN Protokoll. Die Übertragungsrate beträgt 125 kbit/s und die Entfernung zwischen zwei beliebigen Geräten am Bus kann bis zu 200 m betragen. |